Innovationen für die Mülheimer Innenstadt, ExWoSt-Modellprojekt mit Charrette-Verfahren

PARTIZIPATION STADTENTWICKLUNG STADTPLANUNG Ort: Mülheim
Jahr: 2012
Größe: -
Auftraggeber: Stadt Mülheim

Der mit dem Forschungsprojekt verbundene Anspruch nach Innovationen für die Innenstadt konnte in einem ersten Schritt erfolgreich bewältigt werden.

Die Charrette ist eine Methode partizipativer, strategischer Planung, die in konzentrierter Art viele Akteure zusammen bringt und gemeinsam eine Planung reifen lässt. Mit der Charrette vom 26. bis 30. März 2012 gelang der Stadt Mülheim an der Ruhr ein fulminanter Start sowohl in das Forschungsprojekt als auch die Neujustierung der Innenstadtentwicklung. Dank umfangreicher Vorbereitung durch die Stadtverwaltung und engagierten Mitwirkens vieler Initiativen in Mülheim an der Ruhr sowie durch die beteiligten Hochschulen (neben der Bauhaus-Universität Weimar beteiligten sich die im Masterstudiengang Städtebau vereinten Hochschulen aus NRW an dem Verfahren) .

Der Gegenstand: Die Stadt Mülheim an der Ruhr steht vor großen Herausforderungen beim Stadt-Umbau. Andererseits: Die Stadt hat viele, vielleicht noch nicht ausreichend entdeckte Möglichkeiten, sich diesen Herausforderungen zu stellen. Wir können gemeinsam überlegen, welche Stadt wir wollen – konkret geplant am Beispiel des Bereiches der unteren Schloss-Straße mit dem Kaufhofareal, letztlich aber die Innenstadt insgesamt betreffend. Mit der Charrette gelang es, diesen Herausforderungen kreativ und mit einer markanten Planungsaktion zu begegnen.