Das Rheinische Revier steht nach dem Ausstieg aus der Braunkohleförderung vor tiefgreifenden ökologischen, ökonomischen, demografischen, technologischen und räumlichen Transformationsprozessen. Dies bietet die Chance, eine bioökonomische, soziokulturelle und bildungs- und forschungsnahe Modellregion zu entwickeln. Erftstadt möchte sich künftig als herausragende Wissensstadt mit Strahlkraft im Rheinischen Revier profilieren.
Neben der Qualifizierung und Erweiterung der bestehenden Bildungsstandorte soll vor allem deren Vernetzung innerhalb und mit der Stadt sowie ihren vielfältigen Akteuren zum richtungsweisenden Thema werden. Dabei stellt sich die Frage, inwieweit die Ansiedlung der TH Köln neben der engen Verzahnung mit den angrenzenden städtischen und vor allem freiräumlichen Verflechtungsräumen auch mit weiteren Stadtbausteinen in Interaktion tritt. Im Sinne eines Raumlabors ist zunächst die gesamte Stadt mit ins Blickfeld gerückt und Orte mit besonderen Begabungen sind als Teil der innovativen Campuslandschaft identifiziert worden.
Das Prinzip der „Campuslandschaft des 21. Jahrhunderts“ ermöglicht hierbei auf der einen Seite eine Neuinterpretation und intensive Einbindung bestehender Bildungseinrichtungen und auf der anderen Seite die Interaktion mit der Gesamtstadt und ihren Kernfunktionen sowie deren umgebenden Freiräume im Sinne eines Reallabors.
Kooperation: