Das Gelände der ehemaligen Zeche Fritz im Duisburger Stadtteil Rumeln-Kaldenhausen prägt mir seiner Bergbau-Geschichte den Stadtteil bis heute maßgeblich. Seit dem Ende des Bergbaus in den 1970er hat die Fläche einen Wandel erlebt welcher im Zuge der Rahmenplanung geordnet werden soll. Die über die Jahre entstandenen, hochwertigen Grünstrukturen sollen dabei ebenso in den Entwurf einfließen wie eine neue, hochwertige Wohnbebauung. Das Ziel ist ein Quartier welches die Nachbarschaft in alles Facetten bereichert.
Um diesen Transformationsprozess von Beginn an gemeinsam zu gestalten, wurde eine erste Beteiligung der Öffentlichkeit initiiert. Ziel dieser frühen Phase ist es die Perspektiven der Menschen vor Ort kennenzulernen. Die Ideen, Wünsche und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger bilden die Grundlage für einen offenen und transparenten Entwicklungsprozess des ehemaligen Zechengeländes.
Das offene Ideenforum im Albert-Einstein-Gymnasium wurde dabei von über 150 Interessenten besucht. Im Vorausgang fand ein gemeinsamer Spaziergang über das Gelände statt um allen Teilnehmenden einen Eindruck des Gebietes zu vermitteln. Nach einem kurzen Auftakt im Plenum wurde an drei verschiedenen Tischen gemeinsam diskutiert. Der Fokus lag auf den Themen Mobilität, Wohnen und Leben sowie Freiraum und Klima. Im Anschluss an die Diskussion wurden die Ergebnisse in gemeinsamer Runde allen Teilnehmenden vorgestellt. Zuletzt gab es noch einen Ausblick auf das weitere Verfahren.