Berlin - Machbarkeitsstudie Landsberger Allee I Rhinstraße, Mehrfachbeauftragung, 1. Preis

MACHBARKEITSSTUDIEN RAHMENPLÄNE STÄDTEBAU WETTBEWERBE Ort: Berlin
Jahr: 2025
Größe: ca. 2,5 ha
Auftraggeber: Projektentwicklung Treffurter Straße GmbH / PB Projekt Berlin GmbH

Die Machbarkeitsstudie ging als erster Platz aus einem konkurrierenden Verfahren hervor und wurde anschließend entsprechend der Hinweise aus der Jurysitzung im Auftrag des Projektentwicklers unter Beteiligung des Bezirksamts Lichtenberg, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen sowie des Berliner Baukollegiums überarbeitet.
Die beiden Grundstücke beiderseits der Rhinstraße sind verkehrlich gut angebunden. Ziel der Entwicklung der heute untergenutzen Flächen ist – unter Einbindung einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft – die Schaffung von preisgünstigem Wohnraum. Aufgrund des hohen Bedarfs an Wohnraum war die Setzung von Hochpunkten vorgegeben. Städtebaulich stellt insbesondere der Maßstabssprung zwischen der Landsberger Allee im Süden, der großmaßstäblichen Gewerbebebauung südlich davon sowie dem westlich angrenzenden Geschosswohnungsbau mit bis zu acht Geschossen auf der einen Seite und der nördlich angrenzenden Einfamilienhausbebauung sowie der östlich angrenzenden Kleingartenanlage andereseits eine zentrale Herausforderung dar.
Im Sinne des Lärmschutzes sind die Gebäudekanten Richtung Süden geschlossen. Zur dicht angrenzenden kleinteiligen Einfamilienhausbebauung im Norden stuft sich die Geschossigkeit ab und großzügige, grüne Innenhöfe öffenen sich zur Bestandsbebauung. Ein Besonnungsnachweis für die am stärksten durch die Vorhaben belasteten Grundstücke beeinflusste die Anordnung und Ausrichtung der Hochpunkte.