Fliegerhorst Oldenburg Innovationscamps 1+2 im Rahmen des "Zukunftsplan 2030+"

PARTIZIPATION VERFAHRENSSTEUERUNG Ort: Oldenburg
Jahr: 2015 - 2016
Größe: -
Auftraggeber: Stadt Oldenburg, Stabsstelle Fliegerhort

Seit der Flugbetrieb auf dem Fliegerhorst in Oldenburg in den 1990er Jahren eingestellt und seine militärische Nutzung 2006 endgültig aufgegeben wurde, arbeitet die Stadt Oldenburg an Konzepten zur Konversion des rund 193 ha großen Areals am nördlichen Stadtrand. Mit dem vollständigen Grunderwerb 2014 begann eine neue Form der Bürgerbeteiligung, die dem Ort als letzter großer Entwicklungsfläche der Stadt gerecht werden sollte.

In einer vorgelagerten Stadtwerkstatt wurden 10 Leitsätze zur Entwicklung des Fliegerhorsts konzipiert. Auf deren Grundlage konnte im Innovationscamp 1 aktiv an verschiedenen Varianten in Plänen und Modellen gearbeitet werden. Dort wurden die Bürger durch Inputs von Fachleuten zudem zu „Experten“ in vielen Bereichen der Quartiersentwicklung. Der Fokus der Planung konkretisierte sich wenige Monate später im Innovationscamp 2 nochmals. Hier wurden konkrete räumliche Fragestellungen ebenso diskutiert wie die quartiersweiten Themen der neuen Mobilität, Nachhaltigkeit und des Zusammenlebens. Die Resultate der Bürgerbeteiligung wurden vom Planungsteam ausgewertet und in die Bearbeitung des Masterplanes für die weitere Entwicklung des Fliegerhorstes eingebunden.

Die Stadt Oldenburg wurde in diesem Zusammenhang vom Bundesinnenministerium als Modelkommune Open Government aufgenommen.

Kooperation:

ts|pk thies schröder planungskommunikation

KSV Krüger Schuberth Vandreike, Berlin

hanke-partner, Berlin

p.a. pervormative architektur